COVID 19

Wir bedanken uns für die Handlungsempfehlungen von Sport Austria und ÖFHF!

Die Österreichische Bundesregierung hat die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie mit Wirkung per 19.5.2021 geändert. Wir freuen uns sehr, basierend darauf den regelmäßigen Trainingsbetrieb wieder aufnehmen zu können!
Gleichzeitig müssen wir weiterhin um Achtsamkeit und Beachtung der nachfolgenden Handlungsvorgaben bitten!

Ausgangslage:
„Historisches Fechten“ ist eine Sportart (Kampfkunst), die zwar teilweise mit langen Waffen (Langes Schwert oder Rapier = ca. 1,4 m, Halbe Stange = 1,8 m) arbeitet, aber dabei auch regelmäßig Techniken wie „Entwaffnen“ oder „Ringen“ anwendet. Somit ist nicht nur bei Gefechten mit kürzeren Waffen (Dussak, Dolch, Säbel, Seitschwert) ein regelmäßiger enger Körperkontakt der Trainierenden gegeben, sondern auch beim „normalen“ Fechten oder bei Sparrings. Somit sind besondere Vorsorgemaßnamen nötig.

Ein Präventionskonzept wurde erstellt und an die Trainingsleiter verteilt, die basierend darauf Weisungen im Trainingsbetrieb erteilen. Jedes Mitglied kann auf Verlangen Einsicht nehmen.

Corona-Beauftragter: Andreas Hilscher

Verhaltensregeln für Vereinsmitglieder für „Nicht-öffentliche-Sportstätten“:

  1. Die Missachtung der im Präventionskonzept enthaltenen Maßnahmen bzw. darauf basierender Weisungen der Trainer kann zum Platzverweis oder zum Ausschluss aus dem Training führen.
  2. Wer sich krank fühlt, muss dem Training fernbleiben und informiert den Trainer per Telefon, Whatsapp oder Mail. Bitte aus Rücksicht auf die Sportfreunde auch bei leichten oder unklaren Symptomen lieber vorsichtshalber auf ein Training verzichten.
  3. Körperkontakt soll bei der Sportausübung auf das für die Sportausübung notwendige Maß beschränkt werden.
  4. Ausgenommen bei unmittelbarer Sportausübung oder in Feuchträumen ist indoor wie outdoor eine FFP2-Maske zu tragen.
  5. Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist indoor wie outdoor ein Abstand von mindestens 2 Metern einzuhalten. Dies gilt nicht, wenn es sportarttypisch zu Unterschreitung des Mindestabstandes, sportarttypisch zu Körperkontakt kommt oder bei erforderlichen Sicherungs- und Hilfeleistungen.
  6. Auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Meter beim Betreten, Aufenthalt und Verlassen der Sportstätte (Eingangsbereich, Garderobe, Sanitärräume, Wartebereich, Gänge, etc.) muss geachtet werden. Bitte daher auch kein Händeschütteln oder Umarmen als Begrüßung.
  7. Beim Training indoor müssen pro Anwesendem 20 m2 zur Verfügung stehen (outdoor keine Beschränkung). Diese Vorgaben fließen in unser Anmeldesystem zum laufenden Training ein.
  8. Zur Teilnahme am Training indoor oder outdoor ist ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorzuweisen (Test, Nachweis über Impfung, Nachweis über Antikörper).
  9. Für jedes Training muss eine Anwesenheitsliste geführt werden. Eine Trainingsteilnahme ist daher nur mit Anmeldung via SportMember möglich. (Probetrainings werden gesondert vermerkt.)
  10. Vor Betreten der Sportstätte muss sich der Trainer davon überzeugen, dass sich keine anderen Personen in der Sportstätte aufhalten, um eine Vermischung der Gruppen zu vermeiden. Sollte ein Wartebereich vorhanden sein, sodass sich beide Gruppen nicht vermischen können, ist ein Betreten aber möglich.
  11. Die üblichen persönlichen Hygienevorschriften (regelmäßiges Händewaschen, sich nicht ins Gesicht greifen, eventuell Handdesinfektion, Husten oder Niesen in die Armbeuge, etc.) sollen eingehalten werden.
  12. Auf Angehörige von Risikogruppen (z.B. Vorerkrankungen wie Diabetes oder Immunsuppression) ist besondere Rücksicht zu nehmen.
  13. Jedes Mitglied soll nach Möglichkeit seine eigene Ausrüstung verwenden und diese nicht mit anderen teilen.
  14. Sollten Trainings-Schwerter oder andere Sportgeräte als Leihgeräte angeboten werden, so müssen diese bei Rückgabe gereinigt und desinfiziert werden.
  15. In den Garderoben und Trainingsräumen ist darauf zu achten, dass sich verschwitzte Sportkleidung oder Ausrüstung verschiedener Personen nicht berührt (z.B. übereinander gehängt wird).
  16. Geschlossene Räume (Turnhallen, etc.) sollen möglichst oft gelüftet werden.
  17. Es soll möglichst wenig Infrastruktur der Sportstätte (Geräte aus dem Geräteraum, etc.) verwendet werden. Sollte solche Infrastruktur wie. z.B. Matten für Fallübungen oder Ringen verwendet werden, so muss anschließend eine Reinigung bzw. Desinfektion dieser Infrastruktur erfolgen.

Regelung zum Verhalten beim Auftreten einer Covid-19-Infektion:

  1. Für jedes Training ist ein Raum vorzusehen, in dem Personen mit einer aktuell auftretenden Covid-19-Infektion bzw. mit Verdacht auf eine solche abgesondert werden können (z.B. eine unbenutzte Garderobe, ein Geräte-Raum, etc.).
  2. Sollten vor Beginn eines Trainings bei einer anwesenden Person Symptome einer Covid-19-Infektion auftreten (also noch kein engerer Kontakt mit anderen Mitgliedern der Gruppe erfolgt sein), so ist diese Person zu ersuchen, sich in den dafür vorgesehenen Raum zurückzuziehen und mit der Notfall-Tel.Nr. 1450 Kontakt aufzunehmen. Dort wird die weitere Vorgangsweise entschieden. Sollte die betroffene Person bei diesem Telefonat aufgefordert werden, sich nach Hause in Quarantäne zu begeben, so muss sie ohne jeden weiteren persönlichen Kontakt mit den anderen Anwesenden dieser Aufforderung Folge leisten. Sollte die Person nicht in der Lage sein, selbst den Heimweg anzutreten, so ist die Rettung zu rufen und über den speziellen Fall zu informieren.
  3. Der Trainer muss daraufhin ebenfalls die Notfall-Hotline anrufen, um die notwendige Vorgangsweise für die restliche Gruppe abzuklären.
  4. Sollte erst im Laufe des Trainings bemerkt werden, dass bei einer Person Symptome vorliegen, so haben alle Anwesenden (die ja auf Grund des Trainings näheren Kontakt hatten) die Corona-Notfall-Tel.Nr. 1450 anzurufen. Sinnvollerweise wird das erste Telefonat vom Betroffenen mit Symptomen geführt, das zweite vom Trainer, dann je nach Anweisung durch die Telefonhotline von den anderen Anwesenden oder der Trainer wurde aufgefordert, das für die ganze Gruppe zu erledigen.
  5. Den Anweisungen der Notfall-Hotline muss Folge geleistet werden. Sollte diese Anweisung lauten, die jeweils zuständige Gesundheitsbehörde anzurufen, so ist dies sofort umzusetzen.
  6. Den entsprechenden Anordnungen der Gesundheitsbehörde muss ebenfalls Folge geleitstet werden.
  7. Der Trainer muss über Aufforderung der Gesundheitsbehörde die Daten der Anwesenheitsliste sofort übermitteln.
  8. Im Falle einer während des Trainings auftretenden vermuteten Infektion muss sofort der Sportstättenbetreiber und auch eventuell nachfolgende Benutzer der Sporteinrichtung vom Verdachtsfall unterrichtet werden, damit die notwendigen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durchgeführt werden können, bevor eine neuerliche Benützung der Einrichtung durch andere Gruppen erfolgt. Sollte niemand erreichbar sein und alle Anwesenden die Aufforderung haben, sich sofort in Quarantäne zu begeben (die Sportstätte somit leer steht und niemand die nachfolgenden Gruppen über die Problematik informieren kann), so bleibt als letzter Ausweg z.B. ein Anruf bei der Polizei, damit diese eventuell eine vorübergehende Sperre der Sportstätte organisieren können.
  9. Jeder Anwesende hat natürlich die Möglichkeit, selbst 1450 anzurufen und seinen Fall individuell abzuklären.